Ausflüge – Ägypten erleben!

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht aller Sehenswürdigkeiten und Ausflüge, die Sie mit uns in Ägypten erleben können.  Für nähere Informationen klicken Sie einfach auf die im Text unterstrichenen Worte.

Ägypten

Die Arabische Republik Ägypten hat knapp 90 Millionen Einwohner. Als Unterägypten wird der Bereich nördlich von Kairo bezeichnet, südlich davon ist Oberägypten. Die Amtssprache ist Arabisch. Als Fremdsprache ist vor allem Englisch anzutreffen. Etwa 90% der Bevölkerung ist muslimisch und 10 % christich.

Die Geschichte Ägyptens als vereinigtes Land beginnt zirka vor 5000 Jahren, also um 3000 vor Christi mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten. Seit dem Jahr 640 nach Christi ist das Land islamisch geprägt.

Seit der Neubewertung des Ägyptischen Pfunds („LE“) im November 2016 ist ein Urlaub in Ägypten sehr preiswert geworden. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten betragen nur einen Bruchteil der in Deutschland üblichen Preise.  Unsere betreuten Individualreisen bieten Ihnen ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort.

Ausflüge zwischen Al-Minya und Asyut

Ausflüge Al-Minya und Asyut
Beni HasAn

Etwa 20 km südlich von Al-Minya und 430 km nördlich von Luxor befinden sich 39 Gräber der damaligen Gaufürsten aus der Zeit um 2200 – 1900 vor Christi. Diese Gräber sind berühmt für ihre gemalten Szenen aus dem Alltag des alten Ägypten. So kann man Szenen mit Handwerkern und Ringkämpfern bestaunen.

Hermopolis Magna

Unweit von Beni Hasan, in der Nähe der Ortschaft Al Ashmunin (420 km nördlich von Luxor) liegt das Ruinenfeld der ehemaligen Hauptstadt der 15. ägyptischen Provinz.  Die Besiedelung reicht bis in das Jahr 2500 v. Chr. zurück.

Tell El-Armarna

Nur 4 km weiter südlich kommen wir in das kleine Dorf Armarna, das ziemlich genau in der Mitte zwischen diesen Al-Minya und Asyut liegt. Hier findet man die Ruinen der Stadt Achet-Aton , dem Wohnsitz des berühmten Pharaos Echn’Aton, seiner Frau Nofretete und wohl auch dem Ort, an dem Tut-Anch-Amun aufgewachsen ist.

Ausflüge in Sohag

Ausflüge Sohag

Abydos

Die Stadt Sohag liegt ungefähr 180 Kilometer nördlich von Luxor.  Dort findet man die archäoligisch bedeutsamen Anlagen von Abydos.  In Abydos findet man die ältesten Spuren der ägyptischen Kultur aus vordynastischer Zeit. Im November 2016 wurden dort Anlagen gefunden, die bis in das Jahr 3300 v. Chr.  zurückreichen und damit älter als 5000 Jahre sind.

Neben einer Unzahl von Gräbern aus prä- und frühdynastischer Zeit in den Stätten Umm el-Qaab und Kom el-Sultan sind die bedeutendsten Anlagen das Osireon (ein dem Totengott Osiris geweihter Tempel aus der 19. Dynastie) und in direkter Nähe hierzu der Totentempel Sethos des Ersten, der zirka 3300 Jahre alt ist. Der Tempel Sethos des Ersten ist vor allem berühmt wegen seiner sogenannten Königsgalerie.  Auf ihr wurden die Namen aller damals bekannten 76 Pharaonen in Stein gemeisselt.

Ausflüge in Quina

Ausflüge Qina

Dandarah

Unweit der Stadt Qina, 55 Kilometer nördlich von Luxor liegt der Tempel von Dandarah. Der ursprünglich im Alten Reich (2700 bis 2200 v.Chr.) erbaute Tempel wurde unter spätägyptischer Zeit von den Ptolemäern umgebaut. Der Umbau dauerte fast zwei Jahrhunderte und wurde erst unter den Römern vollendet. DerTempel ist hervorragend erhalten und eine absolute Sehenswürdigkeit.

Ausflug nach  Hurghada

Ausflühe Hurghada

Von Luxor nach Hurghada sind es gut 300 km nach Nordosten oder 4 Stunden mit dem Reisebus.  Die Stadt mit ihren 160.000 Einwohnern ist DAS Touristenzentrum am Roten Meer.  Die größten Anteile am Tourismus stellen Besucher aus Rußland, England und Deutschland. Neben der sehenswerten Altstadt bietet dieser Badeort alle erdenklichen Wassersportarten wie Tauchen oder Jet-Sky und ist ideal für jeden, der gerne den klassischen Verwöhnungs-Badeurlaub genießen möchte (auch im Anschluß an eine historische Rundreise).

Ausflüge in Luxor

Ausflüge Luxor

Luxor ist die Stadt mit den meißten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ägypten. Die Stadt befindet sich westlich und östlich des Nils und hat zirka eine halbe Millionen Einwohner.  Der historische Name der Stadt ist Theben.

In Luxor befindet sich der Sitz unseres Büros. Hier wird für die Dauer Ihres Aufenthaltes (so lange Sie nichts anderes buchen) Ihr Zuhause sein. Luxor verfügt über einen eigenen Flughafen, der in zirka 30 Minuten mit dem Auto von der Stadt aus zu erreichen ist.

Das Klima in Luxor ist stark abhängig von der Jahreszeit. Wie in Deutschland ist die Zeit von Dezember bis März die kälteste. Während die Temperatur tagsüber selbst in dieser Zeit kaum unter 20 ° C sinkt, können in diesen Monaten die Nächte mit 6 bis 7 ° C durchaus kühl werden. Dann sollten Sie ein oder zwei Pullover mitbringen. Bis Juni steigen die Temperaturen am Tag dan langsam bis auf 41° C an (nachts bis 24 °C) um danach dann Monat für Monat wieder zurückzugehen.

Luxor Ostufer
Der Tempel von Karnak

Die Tempelanlage in Karnak ist die größte in ganz Ägypten und liegt ungefähr 2 km nördlich vom Stadtzentrum am Nil. Die ältesten Gebäude der Anlage reichen gut 4000 Jahre in die Vergangenheit zurück. Dabei wurde die Anlage noch bis in die Römerzeit ständig erweitert und umgebaut.  Die Gesamtgröße der Anlage verteilt sich auf 30 Hektar, eine Unzahl an sakralen Orten wartet auf  Besucher. Teils klein und versteckt, teils wirklich in imposanten Ausmassen wie zum Beispiel die große Säulenhalle, in der auf einer Fläche von 103×53 Metern 134 Säulen verteilt wurden, die Teilweise über 22 Meter hoch sind. Viele Teile dieser Tempelanlage sind auch heute noch sehr gut erhalten.

Der Tempel von Luxor

In 2 km Entferung von den Karnak-Tempelanlagen und mit diesen durch eine Allee von Sphinxen verbunden steht mitten in der Innenstadt von Luxor direkt am Ostufer des Nil der Luxor-Tempel. Seine Bauzeit reicht gut 3500 Jahre zurück. Der Tempel steht wie die Gesamtanlage von Karnak auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Tempel des Thot

(Angebote zu diesem Zielort werden von uns in Kürze in unsere Webseite eingefügt.)

Die Museen von Luxor
Das Luxor-Museum

Das Luxor-Museum beherbergt in seiner Ausstellung Stücke aus der Region Theben West und der Umgebung von Luxor. Darunter sind auch Grabbeigaben der Königsgräber im Tal der Könige, auch aus dem Grab des Tut-Anch-Amun. Sehenswert ist auch eine Rekonstruktion einer 18 Meter langen Mauer aus der Regierungszeit des Echn’Aton, deren Überreste nach dem Ende seiner Regierung als Füllmaterial für einen Pylon in Karnak verwendet wurden. Auf Ihr sind seltene Szenen aus dem Leben der Königsfamilie aus dieser Zeit zu sehen.

Das Mumifizierungs-Museum

Ebenfalls auf der Ostseite des Nils unweit des Luxor-Tempels findet sich das Mumifizierungs-Museum. Hier erfahren Sie alles über die altägyptischen Verfahren zur Konservierung Verstorbener.

Das „Old Winter Palace“ Hotel

Ein weiteres besonderes Highlight in Luxor ist das „Old Winter Palace“-Hotel. Dieses 1886 erbaute 5-Sterne-Luxushotel hat schon viele ausländische Staatsoberhäupter, Könige und berühmte Persönlichkeiten beherbergt. Es liegt direkt neben dem Luxur-Tempel und war auch Entstehungsplatz des Romans „Tod auf dem Nil“ von Agatha Christie – wie auch Schauplatz von dessen Verfilmung einige Jahre später. Das „Old Winter Palace“ ist eine Quelle des absoluten Luxus wobei Sie natürlich wählen können, ob Sie diesen Luxus nur für eine paar Stunden an der Bar oder auf der Terrasse genießen wollen oder ob Sie diesen märchenhaften Ort mit seinen verzaubernden Gärten eine zeitlang zu Ihrem Zuhause machen.

Luxor Westufer

Das Westufer des Nils war bei den alten Ägyptern für die Toten reserviert, weil im Westen die Sonne untergeht und am nächsten Morgen im Osten neu geboren wird. Am Westufer von Luxor (auch als Nekropole Theben-West bekannt) finden sich daher diverse Grabanlage und Totentempel. Durch die wüstenähnliche, steinige Landschaft zieht sich eine kleine Bergkette, die noch von Ostluxor aus deutlich zu sehen ist  und über allem liegt ein Hauch von ewiger Unveränderlichkeit. Die Nekropole  lässt sich grob in drei Bereiche einteilen – das Gebiet um die Tempelanlagen der Pharaonin Hatschepsut, das Tal der Könige (später erweitert um das Tal der Königinnen und der Noblen) und das Gebiet Medinet Habu mit seinen diversen Totentempeln.

Der Tempel der Hatschepsut

Am Westufer von Luxor, zirka 3 Kilometer vom Nilfufer entfernt nahe dem Tal der Könige steht der imposante Tempel der Hatschepsut, einer der wenigen weiblichen Pharaonen Ägyptens. Er stammt etwa aus dem Jahr 1450 v. Chr. und weicht in seiner ungewöhnlichen, terrassenartigen Architektur von allen anderen ägyptischen Tempeln ab. DerTempel selbst ist gut erhalten und verfügt über eine Vielzahl kleinerer Kappelen.

Das Tal der Könige

Die Liste der Superlative an archäologischen Stätten von Weltrang ist lang in Luxor.  Das Tal der Könige hat aber selbst auf dieser Liste eine besondere Stellung. Etwa 5 km nordwestlich des Stadtzentrums von Luxor gelegen hat man hier bisher 64 Gräber von Pharaonen (hauptsächlich aus der Zeit zwischen 1500 und 1000 v. Chr.) gefunden. Das Tal ist eingeschlossen von den thebanischen Bergen und die Gräber sind zum Teil in einem hervorragenden Zustand. Berühmt wurde das Gebiet durch den bisher einzigen Fund eines unberührten Grabes – das Grab von Tut-Ansch-Amun durch den Engländer Howard Carter im November 1922.

Das Tal der Königinnen

Das Tal der Königinnen liegt südlich vom Tal der Könige, wobei hier aber nicht nur Angehörige der Königsfamilien sondern auch Adlige und hohe Beamte bestattet wurden.  Die frühensten Gräber gehen zurück in die 18. Dynastie (zirka 1500 v. Chr.).

Das Tal der Noblen

Das sogenannte Tal der Noblen erstreckt sich zwischen dem Tal der Könige und dem Tal der Königinnen und enthält mehrere hundert Privatgräber und Kapellen. Hier sind zum Teil sehr kunstvoll ausgearbeitete Wandmalereien zu bewundern.

Deir el-Medina

In dieser archäologischen Stätte findet man die Siedlung derArbeiter, die die Grabanlagen in diesem Bereich errichtet haben. Die Siedlung war zwischen dem 15. und 10. Jahrhundert v. Chr. bewohnt und gibt mit ihren Fundstücken interessante Einblicke in das Alltagsleben der einfachen Arbeiter.

Die Kolosse von Memnon

Auf dem Weg vom Westufer zum Tal der Könige findet man die sogenannten Kolosse von Memnon, zwei Kolossalstatuen aus dem 14. Jahrhundert v. Chr. Sie sind Überbleibsel einer Tempelanlage, die durch ein Erdbeben schon in der Antike zerstört wurde.  Beeindruckend an den Statuen ist ihre Größe. So wiegt eine von ihnen inklusive Sockel über 1000 Tonnen.  Die Maße der Sockel sind 10 * 5 Meter und die höhere von beiden hat eine Größe von 18 Metern.

Das Ramesseum

Das Ramesseum ist der bedeutendste Totentempel Ramses des Zweiten. Er liegt etwa 5 km vom Westufer entfernt auf dem Weg in das Tal der Könige und stammt aus dem 13. Jahrhundert v. Chr.

Medinet Habu

Auch Medinet Habu ist ein Teil der Nekropole Theben-West. Hier befindet sich der Tempelkomplex von Ramses III. aus dem 12. vorchristlichen Jahrhundert. Die gewaltige Anlage misst 315 * 205 Meter und war dem Gott Amun geweiht. Die Anlage repräsentiert die Bauweise altägyptischer Tempel in nahezu perfekter Weise und ist in einem guten Erhaltungszustand.

Der Tempel Sethos des Ersten

Der Totentempel Sethos des Ersten am Westufer von Luxor in El Qurna hat ein Alter von ungefähr 3300 Jahren. Er wurde nach umfassenden Renovierungsarbeiten im Jahr 2004 wieder zur Besichtigung eröffnet. Trotzdem ist von der Gesamtanlage nur noch eine Hypostylhalle und Reste der Eingangspylone und der Säulengänge erhalten. Die Anlage ist dennoch sehenswert.

Ausflüge zwischen Luxor und Assuan

Ausflüge Luxor Assuan

Esna

Etwa 55 Kilometer südlich von Luxor liegt die Stadt Esna. Der aus ptolomäischer und römischer Zeit stammende Tempel liegt mitten in der Stadt Esna. Erhalten ist die Vorhalle des ehemaligen Tempels.

el-Kap

Etwa 70 Kilometer südlich von Luxor liegt das Dorf el-Kap mit den Überresten der antiken Stadt Nacheb. Hier findet sich ein im mittleren Reich erbauter Tempel (mit sehr gut erhaltener Stadtmauer) der um 600 v.Chr. unter Psammetich I stark erweitert wurde.  Außerdem gibt es eine Reihe sehr schöner Gräber der lokalen Noblen.

Edfu

Gut 85 Kilometer südlich von Luxor kommt man in die Kleinstadt Edfu. Hier können Sie einen der am besten erhaltenen Tempel in ganz Ägypten bestaunen.  Er wurde in den Jahren 237 bis 57 v. Chr. erbaut und war dem Falkengott Horus geweiht.

Kom Ombo

Ungefähr 150 Kilometer südlich von Luxor und  40 Kilometer nördlich von Assuan liegt die Stadt Kom Ombo. Dort entstand um 300 v. Chr.  ein Doppeltempel, also EIN Gebäude, das zugleich ZWEI Gottheiten geweiht war (dem Krokodilgott „Sobek“ und dem Falkengott „Horus“). Das macht diesen Tempel in der ägyptischen Historie zu einem Sonderfall. In einem Seitengebäude des Tempels kann man noch heute mumifizierte Krokodile bestaunen.

Ausflüge in Assuan

Assuan ist die südlichste Stadt Ägyptens. Von hier bis Luxor sind es je nach Route zirka 230 Kilometer. Mit 281.000 Einwohnern ist Assuan nach Luxor die viertgrößte Stadt des Landes und verfügt wie Luxor und Kairo über einen internationalen Flughafen.  Ihr Verwaltungsgebiet reicht im Süden bis an die Grenze zum Sudan. Auch Assuan bietet eine Reihe interessanter Sehenswürdigkeiten:

Der Isis-Tempel des Ptolemaios auf der Insel Agilkia

Der vorzüglich erhaltene Tempel der Isis auf der Insel Agilkia ist auch als Philae-Tempel bekannt, weil er ursprünglich auf der Insel Philae erbaut wurde. Nachdem Philae seit dem Bau der ersten Staumauer von Assuan im Jahre 1902 regelmäßig in den Fluten des dadurch entstandenen Stausees versank, wurde der Tempel in den Jahren von 1977 bis 1980 auf die Insel Agilkia versetzt.  Der Isistempel ist der letzte Ort, an dem altägyptische Religion praktiziert wurde. Er wurde erst im Jahr 537 nach Chr. durch den oströmischen Kaiser Justinian geschlossen.

Der Unvollendete Obelisk

In der Stadt Assuan findet man die Steinbrüche, aus denen der Rosengranit stammt, aus dem viele Statuen und Kultobjekte in den altägyptischen Bauwerken gefertigt wurden.  Im nördlichen Bereich der Steinbrüche liegt seit vermutlich 3500 Jahren ein halbfertig aus dem Gestein geschlagener Obelisk von 4 * 4 Metern Grundfläche und einer Länge von über 41 Metern. Ein langer Riß im Stein war vermutlich Grund für den Abbruch der Arbeiten. Im Falle seiner Fertigstellung wäre der größte Obelisk des Altertums mit einem Gewicht von weit über 1000 Tonnen entstanden.

Die Insel Elephantine

Der Stadt Assuan vorgelagert im ersten Nilkaterakt liegt die Insel Elephantine, die ihren Namen vermutlich dem hier früher praktizierten Elfenbeinhandel verdank („Abu“ bedeutet Elefant). Hier finden sich die stark verfallenen Überreste altägyptischer Tempel, das schon zur Römerzeit beschriebene und 1870 wieder instandgesetzte Nilometer. Die malerische, palmenreiche Insel hat eine Größe von 1500 mal 500 Metern und ist bei Touristen sehr beliebt.

Die Kitchener Insel (Botanischer Garten)

Zwischen der Insel Elephantine und dem Westufer von Assuan liegt die kleine Insel El-Atrun (wegen ihres früheren Besitzers auch Kitchener-Insel genannt). Die als botanischer Garten angelegte Insel (heute im Staatsbesitz) ist für Touristen wie für die Bevölkerung Assuans wegen ihrer Pfanzen- und Blütenpracht ein willkommender Platz der Entspannung.

Die Museen Assuans

In Assuan finden sich zwei Museen. Zum einen das etwas kleinere Assuan-Museum auf der Insel Elephantine mit Exponaten, die beim Bau des Staudammes gefunden wurden, erweitert durch Funde auf der Insel Elehantine. Zum anderen das Nubische Museum mit Ausstellungsstücken und Dokumentationen über die nubische Geschichte mit 6000 Jahre alten Keramik-Schalen bis hin zur durch den Stausee notwendig gewordenen Umsiedlung nubischer Dörfer in der Gegenwart.

Die Felsengräber von Assuan

Am Westufer Assuan liegt der 130 Meter hohe Berg Qubbet el-Hawa. In ihn  wurden diverse Gräber der ägyptischen Gaufürsten überwiegend aus der Zeit der 6. bis 12. Dynastie geschlagen (2300 bis 1900 v. Chr). Die Schleifspuren der Sarkophage, die den Berg hinauf führen sind selbst von der anderen Nilseite noch gut zu sehen. Ein Besuch lohnt sich.

Das Mausoleum des Aga Khan

Drei Kilometer südlich steht das Mausoleum des Aga Khan, ein aus Assuan-Granit errichteter Bau für den 1957 verstorbenen Führer einer isamilitischen Glaubensgruppe. Das Haus seiner Witwe lässt bis heute jeden Tag eine rote Rose auf den schneeweißen Marmorsarg legen.

Das „Old Cataract Hotel“

Gegenüber der Felsengräber und der Inseln Kitchener und Elephantine – also in allerbester Lage wurde im Dezember 1899 das Luxus-Hotel Old-Cateract im viktorianischem Stil errichtet. Wie schon das Winter-Palace-Hotel in Luxor wurde auch in diesem Hotel der Roman „Tod am Nil“ verfilmt. Wir dort beherbergte auch das Old-Cateract Staatspräsidenten, Könige und Berühmtheiten. Wer bei Sonnenuntergang bei einer Tasse Tee auf den Terrassen dieses Hotel den Ausblick auf Assuan genießen durfte wird dieses Erlebnis nicht so schnell vergessen.

Der Hochdamm am Nasser-Stausee

Der neue Hochdamm am Nasser-Stausee wurde 1971 eingeweiht. Er liegt zirka 13 km südlich von Assuan, ist fast 4km lang, 111 Meter hoch und an der Krone 40 Meter breit. Der durch ihn aufgestaute 500 km lange Nasser-Stausee ist nach seinem Volumen der viertgrösste der Welt.

Der Kalabscha – Tempel

Der Kalabscha-Tempel wurde , wie die Tempel von Philae und Abu Simbel nach dem Bau des Staudammes auf die Insel Neu-Kalabscha zirka 1,5 Kilometer südlich des Hochdammes versetzt, da sein ursprünglicher Standort durch den Stausee überschwemmt wurde. Der Tempel stammt aus der 18.Dynastie (15. Jahrhundert v. Chr.) und wurde bis in die Römerzeit ausgebaut. Er hat mit 66 * 92 Metern beeindruckende Ausmaße und ist in einem guten Erhaltungszustand.

Abu Simbel

280 Kilometer südlich von Assuan und gut 500 Kilometer südlich von Luxor erreicht man Abu Simbel. Die kleine Ortschaft mit nicht einmal 3000 Einwohnern ist wegen ihrer großartigen, in den Felsen geschlagenen Tempelanlagen von Ramses II. und seiner Gemahlin Nefertari weltberühmt. Die Tempel, usprünglich als Machtdemonstration gegenüber den Völkern im Süden Ägyptens im 13. Jahrhundert v. Chr. erbaut, wurden 1979 in einer spektakulären Versetzungs – Aktion vor dem Versinken im Nasser-Stausee gerettet. Sie stehen heute auf einer Insel, die über eine befahrbare Brücke mit dem Ort Abu Simbel verbunden ist.